Im Waldviertel soll in der Region Kampwald-Kampseen Österreichs siebter Nationalpark entstehen. Warum ausgerechnet hier und woran könnte das Projekt noch scheitern?
Das Waldviertel trägt seinen Namen nicht umsonst: Wälder rund um die Kampseen sollen zukünftig den „Nationalpark Kampwald“ ausmachen. Clemens Fabry
06.08.2026 um 16:57
von
Christine Mayrhofer
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Zwischen Zwettl, Allentsteig und Krumau im Waldviertel soll rund um den Kampwald und die Kampseen in den kommenden Jahren Österreichs siebter Nationalpark entstehen. Unter dem Arbeitstitel „Nationalpark Kampwald“ sind dort rund um das Dobratal bereits erste Gebiete unter Schutz gestellt.
Doch so ein Nationalpark ist kein kleines Projekt: Eine Umsetzung ist nicht nur kostspielig, sondern auch langwierig, juristisch und politisch komplex. Der Initiative der Landespolitik müssten jetzt Jahre harter Arbeit folgen – um die naturschutzfachlichen Anforderungen zu erfüllen, die notwendigen Mittel dafür aufzustellen und die Bevölkerung an dem Prozess zu beteiligen und für das Projekt zu gewinnen. Wie viel Willen gibt es dazu in der Politik? Wie viel Begeisterung in der Bevölkerung? Und auf welcher naturschutzfachlichen Grundlage beruht die Idee?
In einer Doppelfolge von „Was wichtig ist“ gehen wir den Fragen auf den Grund, wieso ausgerechnet in dieser Region ein Nationalpark entstehen soll, und fragen nach, wie das Projekt gerade läuft und woran es eventuell noch scheitern könnte.
Der Beitrag ist mit Unterstützung eines Stipendiums des Netzwerk Klimajournalismus entstanden.
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