US-Regierungsvertreter hätten ihre europäischen Kollegen darüber informiert, dass der Iran-Konflikt an den Waffenbeständen zehre, heißt es. Aus Washington gibt es dazu keine offizielle Stellungnahme.
Die USA werden Insidern zufolge wegen des Krieges im Iran voraussichtlich einige bereits vereinbarte Waffenlieferungen an europäische Länder verzögern. US-Regierungsvertreter hätten ihre europäischen Kollegen darüber informiert, dass der Konflikt an den Waffenbeständen zehre, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag. Betroffen seien mehrere Staaten, darunter Länder im Baltikum und in Skandinavien.
Bei den Rüstungsgütern handle es sich um Käufe im Rahmen des US-Programms für ausländische Militärverkäufe (FMS), die noch nicht ausgeliefert worden seien. Das Weiße Haus, das US-Verteidigungsministerium und das Außenministerium in Washington nahmen zunächst nicht Stellung. (APA/Reuters)