Tamara Flores wird im November nach Las Vegas müssen. Dort werden die Latin Grammys verliehen. Die Wienerin ist neben Superstar Rosalía nominiert.
Tamara Flores kann auf einen Grammy hoffen. Marko Mestrovic
17.09.2026 um 15:18
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„Chingona“ ist mexikanischer Slang und heißt, artig übersetzt, so viel wie taffe Frau. Und es ist der Titel einer Latin-Popnummer von Tamara Flores, einer Wienerin mit mexikanischen Wurzeln, die spätestens seit ihrem schillernden Auftritt am Popfest als österreichischer Zukunfts-Popstar gehandelt wird.
Eine Prognose, die sich nun einmal mehr bestätigt hat: Der 28-Jährigen winkt ein Latin Grammy in der Kategorie Melhor Vídeo Musical Versão Curta, also bestes Musikvideo. Gedreht wurde es im Heimatort ihrer Mutter, Acatlán, Mexiko, mit Menschen von ebendort. Mit Flores nominiert sind die Latin-Popkönigin Rosalía, für ihr Video zum Song „Sauvignon Blanc“ – sowie der brasilianische Rapper BK’, das portugiesische DJ-Duo Karetus und die chilenische Band Los Tres.
Flores’ Musik lässt sich irgendwo zwischen poliertem Pop und Flamenco einordnen, zwischen Mitstreiterin Rosalía und der deutschen Pop-Rapperin Nina Chuba. Sie rappt, sie singt, schreibt Musik und Texte mit viel Liebe zum Detail. Hören kann man die bald noch einmal live, am 2. Oktober am Waves Festival in Wien. Gut ein Monat darauf, am 12. November, werden dann die Latin Grammys in Las Vegas verliehen. (evdin)