Nur etwas für Geduldige: Mit 12.000 Teilen ist es das größte Set aus Klemmbausteinen, das je aus dem Hause Lego kam.
Reuters / Nacho Doce
06.06.2026 um 14:30
Auch Lego feiert den 100. Todestag von Star-Architekt Antonio Gaudí am 10. Juni: Das Unternehmen bringt den Bausatz mit den meisten Teilen aller Zeiten auf den Markt, wie es im dänischen Billund mitteilte. Der Bauablauf solle die Entwicklung der Sagrada Família und verschiedene Baustadien nachvollziehbar machen. Am Mittwoch wird Papst Leo XIV. den zentralen Jesus-Christus-Turm der Basilika in Barcelona offiziell einweihen. Nach 135 Jahren löst er mit 172,5 Metern das Ulmer Münster (162 Meter) als höchsten Kirchturm der Welt ab.
Die einwöchige Spanien-Reise des Papstes hat am Samstag begonnen. Leo XIV., erster gebürtiger US-Amerikaner im Papstamt, war rund 20 Jahre als Seelsorger und Bischof in Peru und spricht fließend Spanisch. Es ist seine vierte Auslandsreise.
Das Wohnzimmer-Modell von Lego besteht laut Angaben aus 12.060 Teilen und ist, fertig aufgebaut, 62 Zentimeter hoch. Besonders sei der Buntglasfenster-Effekt durch transparente Elemente, der die Art und Weise imitiere, wie das Licht durch die Fenster der echten Basilika falle. „Unser Ziel war es, Gaudís Vision mit größtem Respekt zu würdigen, den Rhythmus seines Bauwerks, seine außergewöhnliche Komplexität und seinen Ehrgeiz einzufangen“, sagte Lego-Architektur-Designer Rok Zgalin.
Das Set soll ab dem 1. November online erhältlich sein und wird 750 Euro kosten. Die geschätzte Bauzeit liegt bei 25 bis 35 Stunden – deutlich weniger als die voraussichtlich 150 Jahre des realen Vorbilds. In den 2030er Jahren soll das Gotteshaus komplett fertiggestellt werden. Es gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Spanien.
750 Euro wird das Lego-Set kosten und kann bereits vorbestellt werden. Bauzeit: geschätzte 25-30 Stunden. Lego
Neue Technik ermöglicht inzwischen einen raschen Baufortschritt. Steinerne Wandverkleidungen mit einer innen gespannten Stahlkonstruktion werden in Werkstätten vorgefertigt und als Fertigteile angeliefert. (APA/DPA)