Zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gab es auch in der fünften Runde offenbar keine Annäherung, Gewerkschaft spricht von „Blockadehaltung“ der Arbeitgeber im Ringen um einen neuen Kollektivvertrag.
Die Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag (KV) für die rund 68.000 Beschäftigten in der Finanzbranche sind auch in der fünften Runde ohne Ergebnis geblieben. Laut der Gewerkschaft GPA legten die Arbeitgebervertreter dabei auch kein verbessertes Angebot vor, wie es am Mittwochabend in einer Aussendung hieß. Dieses liege damit weiterhin bei 2,3 Prozent und einem Fixbetrag von 20 Euro sowie einer Einmalzahlung in der Höhe von 250 Euro.
Laut jüngsten Angaben des Bankenverbands, der die Arbeitgeberseite vertritt, entspricht der Vorschlag im Schnitt einer Erhöhung von 2,8 Prozent. Die GPA fordert zumindest eine Abgeltung der Teuerung, als Maßstab legt sie eine Inflationsrate von 3,6 Prozent zugrunde. Sie sah nach der heutigen Gesprächsrunde eine „Blockadehaltung“ der Arbeitgeber und wollte auch Warnstreiks nicht ausschließen, sollten die nächsten Gespräche neuerlich erfolglos verlaufen. Anberaumt ist die sechste Verhandlungsrunde für den 5. Mai. (APA)